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Ich muss mir kurz selbst auf die Schulter klopfen: brav, Anna, du hast sie liegengelassen! Denn obwohl diese Teile alle so besonders sind, dass ich mich nur schwer davon trennen konnte, hätte ich sie wahrscheinlich nicht oft getragen. Der Vintage-Blazer (o.l.) von Toni Gard hat zwar eine tolle Qualität, aber der Schnitt ist mir doch zu streng. Fledermausärmel (o.r.) finde ich an anderen lässig, ich komm mir selbst damit aber verkleidet vor. Spitze (u.l.) ist zart und schön, gerade am Rücken. Aber die Träger von Top und BH machen das Gesamtbild wieder kaputt… Der Mantel (u.r.) ist niedlich; gerade das Karomuster, der große Kragen und die kurzen Ärmel mit den schwarzen Wollärmeln gefallen mir, nicht aber die Länge. Darunter kann man eigentlich nur Jeans tragen und das tu ich eher selten. So haben ausnahmsweise also weder mein Lieblingssecondhandladen noch TK Maxx ganz so viel an mir verdient… Hättet ihr das auch so gemacht? Eigentlich lasse ich alles liegen, bei dem mich schon im Geschäft erste Zweifel überkommen. Dieses Prinzip hat mich zwar schon vor einigen Fehlkäufen bewahrt (bestimmt nicht vor allen!), aber manchem Kleid trauere ich noch Wochen später nach. Was macht ihr im Zweifel: mitnehmen oder liegenlassen?

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