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Gerade wenn man wie ich zur fehlkaufgefährdeten Spezies Shopaholic gehört, ist strategisches Shopping von essenzieller Bedeutung. Zwar laufe ich nicht mit einer strikten Einkaufsliste durch die Läden (schließlich findet frau die schönsten Teile eher spontan), aber diese Fragen stelle ich mir eigentlich immer, bevor ich mich an die Kasse wage:

  1. Kaufe ich dieses Teil nur, weil es im Sale ist? Es ist kein Schnäppchen, wenn ich es so gut wie nie trage.
  2. Fühlt es sich gut an? Was kratzt oder meine Mähne elektrisiert wird nicht gekauft.
  3. Ist es zu wartungsintensiv? Nicht waschmaschinengeeignet: nicht willkommen im Wunderland.
  4. Kaufe ich es nur wegen des Labels? Markentussi ist kein guter Look.
  5. Besitze ich Kleidung und Accessoires zu denen es passt? Fallen dir spontan zwei Outfits ein, die du damit zusammenstellen kannst? Wenn nicht, bedenke, dass du noch mehr Geld für Passendes ausgeben wirst.
  6. Habe ich einen Anlass dieses Teil auszuführen? Bodenlanges Glitzerkleid und keine Oscareinladung? Zurück auf die Kleiderstange damit!
  7. Füllt es eine Lücke in meinem Kleiderschrank? Das erste Paar schwarze Boots: ein gutes Investment. Das vierte — vielleicht nicht.
  8. Passt es mir jetzt? In meine etwas zu kleine „Motivationshose“ aus dem letzten Jahr passe ich immer noch nicht — deprimierend und Geldverschwendung.
  9. Passt es zu mir? Klamotten sollten sich nicht wie eine Karnevalsverkleidung anfühlen, frau muss auch nicht jeden Trend mitmachen.
  10. Liebe ich es von ganzem Herzen? Wenn ich mir jetzt unsicher bin, werde ich damit wahrscheinlich nicht glücklich.

Musst du dir auch solche Fragen stellen oder gehörst du zu den bewundernswerten Menschen, die keine Fehlkäufe tätigen?

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