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Leider kommt es eher selten vor, dass Herr Wunderland und ich uns gemeinsam in eine Serie vergucken. Diese neue Serie lieben wir aber beide und warten ungeduldig auf jede neue Folge: The Finder. Ich mag schnelle Dialoge (Gilmore Girls), Bromance (Scrubs), und etwas verrückte Figuren; das alles hat The Finder zu bieten. Insgesamt erinnert mich die Serie stark an Psych. Wer das mag, wird mit The Finder glücklich werden.


Es handelt sich dabei um ein Spin-Off von Bones – Die Knochenjägerin, wo die Hauptfigur Walter Sherman (gespielt vom nicht unattraktiven Geoff Stults) bereits eingeführt wurde. Walter ist Irakveteran, dessen Kriegsverletzung ihm Paranoia und das wahnsinnige Verlangen, alles Verlorene suchen zu müssen beschert hat. Das Finden von Vermisstem ist für ihn nicht nur eine Obsession, aufgrund seines Hirnschadens hat er die Gabe, unwahrscheinliche Zusammenhänge zu erkennen und kann so fast alles und jeden ausfindig machen.

(c) Fox, Photo by Patrick Ecclesine

Immer an seiner Seite hat Walter seinen loyalen ‚Rechtsberater‘ und besten Freund Leo Knox (Michael Clark Duncan), (mehr als nur?) Freundin U.S. Marshall Isabel Zambada (Mercedes Masohn) und die Kleinkriminelle Willa Monday (Maddie Hasson). Er lebt mit Leo und dessen Schutzbefohlener Willa am ‚Land’s End‘, einer nicht sehr lukrativen kleinen Kneipe am Ende der Welt, und hausiert meist in seiner unterirdischen, abgeschotteten Schatzkammer. Diese merkwürdige, dysfunktionale Familiensituation übt auf mich einen besonderen Charme aus, die Dialoge unter diesen drei Hauptpersonen gefallen mir immer am besten.

Da die RTL Gruppe diese Serie bereits für den niederländischen Sender RTL5 eingekauft hat, kann ich mir gut vorstellen, dass wir sie auch bald im deutschen Fernsehen verfolgen können. Ich würde sie als nette, kurzatmige Unterhaltung mit einfacher Storyline im Hintergrund empfehlen, zum Denken regt The Finder aber nicht unbedingt an.

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