Buchempfehlung: Lisa Lutz und ihre Familie Spellmann

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Die aktuell vier Bücher aus dieser Reihe habe ich einfach nur VERSCHLUNGEN. Sie sind spannend, witzig, originell, gefühlvoll, unterhaltsam und alles, was ich mir von einem Roman wünsche. Sie sind auch der Beweis, dass ein intelligent geschriebenes Buch nicht anstrengend sein muss. Ich kann den 28.2. kaum erwarten, dann erscheint endlich Trail of the Spellmans.

Das rosane Cover der britischen Ausgaben mag den Käufer zu der irrigen Annahme verleiten, dass es sich hier um Chick Lit, kitschige Frauenliteratur, handelt, aber so würde ich keinen dieser Romane klassifizieren. Zwar sind die Romane aus der Perspektive einer jungen Frau geschrieben und Liebe spielt mitunter auch eine Rolle, aber hauptsächlich dreht sich die Handlung um das Familiengeschäft.

Die Eltern Spellman betreiben eine Detektei, Izzy (eigentlich Isabel) arbeitet hier und ihre jüngere Schwester Rae hilft auch engagiert aus, nur ihr scheinbar perfekter Bruder hält sich als Anwalt aus dem Familienbetrieb und Treiben weitestgehend heraus. Die Arbeitsmethoden spielen nämlich auch im Familienleben eine große Rolle: alle leben ihre Paranoia fröhlich aus und bespitzeln sich gegenseitig. Nebenbei ermitteln sie auch noch in teils spannenden Fällen.

Absolut lesenswert, ich LIEBE diese Reihe! Weil ich dem einzigartigen Humor mit meiner Schreiberei hier nicht gerecht werden kann, folgt ein Ausschnitt aus dem ersten Band, The Spellman Files:

Prologue

San Francisco, Night

I duck into the parking garage, hoping to escape. But my boots echo on the slick cement, broadcasting my location to anyone listening. And I know they are listening. I make a mental note to myself not to wear these shoes again if there is a chance I’ll get involved in a pursuit.

I start to run up the spiral driveway of the garage, knowing they’ll never match my pace. The sound of my strained breath now masks the echo of my footsteps. Behind me, I hear nothing.

I stop in my tracks to listen more closely. One car door, then another, shuts and an engine turns over. I try to predict their next move as I scan the lot for Daniel’s car.

Then I spot it — a midnight blue BMW — eclipsed on either side by two enormous SUVs. I rush to the newly waxed four-door sedan and put the key in the lock.

The scream of the car alarm hits me like a punch in the stomach. I’m breathless for a moment as I recover. I had forgotten about the security system. I drive a twelve-year-old Buick that unlocks with a freakin‘ key! the way it’s supposed to.

My thumb fumbles with the remote device until the siren stops. I can hear the other car inching up the driveway, moving slowly just to torture me. I finally press the button that unlocks the door.

Car Chase #3

The nondescript Ford sedan cuts past my vehicle, giving me enough time to screech out of the parking space before it blocks my path down the driveway. As I zoom out of the garage, I check my rearview mirror and see the Ford right on my tail.

I shoot across the street, making a sharp left. My foot hits the floor. I am surprised by the smooth, rapid acceleration of the luxury vehicle. I realize there are reasons people buy these cars beyond concerns of vanity. I remind myself not to get used to it.

The speedometer reads 50 mph in no time flat. The Ford is about a hundred meters back, but closing in. I slow down to get them close on my tail and then overshoot the right turn onto Sacramento Street, but they know all my tricks and stay right behind me.

Speeding over two hills, the BMW, followed by the Ford, reaches downtown in record time. I check the fuel gauge. Maybe an hour of high-speed driving left. I turn right into an alley and sweep through to the other side, making a left turn onto a one-way street, going the wrong way. Two cars sound their horns and careen out of my trajectory. I check my mirror, expecting to have made some headway, but I can’t shake them.

Driving south of Market Street, I accelerate one last time, more as an act of showmanship than an attempt to escape. I follow it up by slamming on my brakes. I do it just to rattle them, just to remind them that I am still in control.

The Ford screeches to a halt about ten feet behind the BMW. I turn off the ignition and take a few deep breaths. I casually get out of the car and walk over to the sedan.

I knock on the driver’s-side window. A moment passes and the window rolls down. I put my hand on the hood of the car and lean in just a bit.

„Mom. Dad. This has to stop.“

Copyright © 2007 Lisa Lutz

Review: Dr. Eckstein Azulen Paste

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Wer kennt das Problem nicht? Am Abend vor einem wichtigen Termin zeichnet sich mitten im Gesicht ein fieser Pickel ab… Meine Waffe dagegen: die Azulen Paste von Dr. Eckstein.

  • Auf den ersten Blick: Zunächst war ich irritiert, denn die Paste hat eine grün-gräuliche Färbung. Die Verpackung ist sehr schlicht gehalten und ich kann mir vorstellen, dass die 15ml ein paar Monate halten werden, denn die Konsistenz ist recht fest (na ja, eben eine Paste). Leider muss man immer in den Tiegel hineinfassen, das ist nicht wirklich hygienisch. Was mir von Anfang an leider nicht gefällt ist der unangenehme Geruch.
  • Inhaltsstoffe: (die umstrittenen Wirkstoffe habe ich kursiv geschrieben) Zinc Oxide, Aqua (Water), Lanolin, Caprylic / Capric Triglyceride, Olus (Vegetable Oil), Decyl Oleate, Cetearyl Ehtylhexanoate, Alcohol Denat. (SD Alcohol 39-C), Ocyl Strearate, Sobritan Oleate, Myroxylon Pereirae (Balsam Peru), Sorbitan Sesquioleate, Parfum (Fragrance), Hydrogenated Coco Glycerides, Ichthammol, PEG-7 Hydrogenated Castor Oil, Stearyl Heptanoate, Aluminium Magnesium Hydroxide Stearate, Phenoxyethanol, Hydrogenated Castro Oil, Cera Alba (Beeswax), Cetyl Palmitate, Lanolin Alcohol, Trihydroxystearin, Stearyl Caprylate, Azulene, Tocopheryl Acetate, Streacric, Acid, Propylparaben, Methylparaben, Ethylparaben, Allantoin, Pyridoxine, Riboflavin, Thiamine HCL, Benzyl Salicylate, Tocopherol, Ascorbyl Palmitate, Retinyl Palmitate, Linalool, Hexyl Cinnamal, Amyl Cinnamal, Coumarin, Limonene
  • Anwendung: Die Paste soll punktuell auf Hautunreinheiten oder Rötungen aufgetupft werden. Danach hat man grüne Pünktchen im Gesicht, ich wende sie deshalb am liebsten abends an. Tagsüber kann man sie aber dünn auftragen, dann gleicht die grünliche Farbe sogar nebenbei Rötungen aus. Die Paste zieht nicht wirklich ein, man hat also die grünen Pünktchen im Idealfall noch morgens auf dem Gesicht. Sonst könnte man sie auch auf dem Kopfkissen oder T-Shirt verteilt haben, hier ist also Vorsicht und der Verzicht auf weiße Seidenbezüge geboten.
  • Wirkung: Kleine Pickelchen werden schon über Nacht zurückgedrängt, größere brauchen schon mal zwei Tage. Aber ich hatte noch keine Problemstelle, die sich langfristig gegen die Azulenpaste durchsetzen konnte. Pickel werden ausgetrocknet, die Entzündung herausgezogen und die Rötung klingt ab.
  • Verfügbarkeit: Dr. Eckstein Produkte sind bei vielen Kosmetikern und inzwischen auch online zu kaufen. Ich habe das Tiegelchen über Amazon für 8€ bestellt, das ist — finde ich — kein Schnäppchen, aber durchaus im Rahmen.
  • Die Vor- und Nachteile im Überblick:
    + Wirksamkeit
    +- Verfügbarkeit, Inhaltsstoffe, Preis
    – Geruch

Ich hab noch kein effektiveres Spot-on-Treatment gefunden. Dafür nehm ich auch die stinkigen grünen Pünktchen in Kauf, zum Glück hat Herr Wunderland Humor   Empfehlenswert!

Kosmetik4less Haul

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Am Dienstag ist sie eingetroffen: meine heißersehnte kosmetik4less.de Bestellung. Leider war ich so krank, dass ich seit Montag lediglich vorgeschriebene Posts einstellen konnte, aber jetzt kann ich die Produkte endlich kurz vorstellen…

  • Sleek Storm Palette Sleek Storm Palette (7,95€): ich habe jetzt über ein Jahr auf einen Englandtrip gewartet, in dem ich mir dieses Goldstück sichern würde, letztlich hat die Ungeduld doch gesiegt. Die Pigmentierung ist sehr gut, butterweiche Lidschatten, tolle Farben.
  •  Sleek Au Naturel Palette (7,95€): Die perfekten Farben, um auf der Arbeit ein natürliches Augenmakeup zu schminken. Neutrale Brauntöne, größtenteils matt, perfekt für einen dezenten Look. Mich persönlich begeistert Storm allerdings auf den ersten Blick mehr.
  • Sleek Suede BushSleek Rouge Suede (5,99€): gehört ebenfalls zur Nude Collection und ist entsprechend dezent. Es handelt sich um einen matten braunen Ton mit Pfirsichstich. Die Pigmentierung ist aber trotz des unauffälligen Farbtons so gut, dass er sich leicht auftragen lässt.
  • Sleek Face Contour Kit LightSleek Face Contour Kit Light (9,00€): auf dem Foto kommt das Konturpuder dunkler rüber als es eigentlich ist. Es passt sich sehr gut an den Hautton an und ich werde es wahrscheinlich täglich verwenden. Der Highlighterton ist auch ok und aus Zeitmangel werde ich wohl manchmal darauf zurückgreifen, aber er begeistert mich nicht so sehr.
  • LeniBrush (12,00€): Das absolute Highlight meiner Bestellung. Der perfekte Flat Top Kabuki für den Auftrag von Flüssigfoundation. Sogar im Sonnenlicht sieht es aus, als würde man überhaupt kein Makeup tragen. Jetzt kann ich auch endlich meinen Flüssigrouge aus der hintersten Ecke des Schranks hervorkramen, denn er lässt sich damit perfekt verblenden. Den möchte ich auf keinen Fall mehr hergeben! LeniBrush

 

 

Die Bestellung über kosmetik4less.de verlief übrigens völlig unproblematisch, innerhalb von 2 Tagen hatte ich mein Paket schon und alles war sorgfältig in Luftpolster und Seidenpapier verpackt.

Seichte Komödien des Jahres 2011 — Filme zum Entspannen

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Das letzte Jahr war für mich recht stressig, deshalb war ich für diese Komödien sehr dankbar. Ich liebe intelligente, anspruchsvolle Filme, aber manchmal möchte ich einfach nur abschalten und lachen. Dafür sind diese Filme perfekt:

  • The Hangover 2 (wie schon das Original: wild, albern, chaotisch)
  • Bad Teacher (ein bisschen vohersehbar und überdreht, aber ich mochte ihn trotzdem)
  • Kill the Boss (witzige, wenn auch einfache Story, tolle Besetzung)
  • Der gestiefelte Kater (für die ganze Familie)

Bei diesen Filmen würde ich übrigens nicht unbedingt in die DvD investieren, sondern sie lieber ausleihen. Sie sind für einen Abend ganz lustig, aber man muss sie nicht zwei Mal sehen.

Preview: Catrice NYMPHELIA (LE)

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Das ist mein erster Blogpost, in dem ich eine LE ankündige. Bisher habe ich darauf verzichtet, weil es schon so viele Seiten gibt auf denen man mit diesen Informationen bombardiert wird, aber die Presseankündigung dieser Limited Edition, die übrigens im Februar erscheinen soll, hat mich so begeistert, dass ich sie einfach vorstellen MUSS (entschuldigt bitte diesen meiner freudigen Aufregung geschuldeten Bandwurmsatz…):

Wie man sieht ist diese Kollektion von Nymphen, also Naturgeistern der griechischen und römischen Mythologie, weiblichen Gottheiten, inspiriert. Entsprechend liegt der Schwerpunkt der LE auf warmen Farben (grün, braun, rot, orange), es gibt aber auch einige Nudetöne. Folgende Produkte gehören zur LE (von links oben nach rechts unten):

  • Lip Colour Cream, 3 Nuancen (C01 Spring Kiss, C02 Blossom und C03 Nymph’s Glow), Preis: je ca. 3,79 Euro: Die hellste Farbe entspricht genau meinem Beuteschema, mal sehen, ob ich widerstehen kann…
  • Lashes to Mystify, 1 Variante, Preis: ca. 3,99 Euro: Die wären wirklich perfekt für Karneval, wunderschön…
  • Smokey Eyes Set, 1 Variante (050 Love, Peas & Harmony), Preis: ca. 4,49 Euro: kommt auch ins Standardsortiment. Falls die Pigmentierung stimmt, könnte ich mir das schon vorstellen, es passt bestimmt gut zu braunen Augen.
  • Intensif’eye Wet&Dry Shadow, 2 Nuancen (020 Charly’s Chocolate Factory und 040 Have You Seen Alice?), Preis: je ca. 3,79 Euro: kommen wohl auch ins Standardsortiment. Auch hier hoffe ich auf Tester, aber die Namen könnten mich zum Kauf verführen…
  • Unbeleaf‘able Blush, 1 Variante (C01 Dancing Nymphs), Preis: ca. 4,49 Euro: auf den ersten Blick das Highlight der LE. Auf den Pressefotos wirkt es eher neutral, fast kalt, sollte es aber wie angekündigt orange sein, werde ich es liegen lassen.
  • Eye Liner Pen, 1 Nuance (060 Black Green), Preis: ca. 2,99 Euro: kommt ins Standardsortiment. Würde perfekt zum Smokey Eye Kit passen.
  • Lashes to Kill Mascara Black-Green Eye-Opening Effect Mascara, 1 Nuance (C01 Black-Green), Preis: ca. 3,99 Euro: Farbige Mascara ist nicht wirklich mein Fall. Entweder es sieht merkwürdig aus, oder der Effekt ist so subtil, dass es gar nicht auffällt.
  • Ultimate Nail Lacquer, 5 Nuancen (C01 Be Pool,670 It's Rambo No. 5, 830 Salmon & Garfunkel, 690 Fred Said Red und 710 Dulce & Havanna)Ultimate Nail Lacquer, 5 Nuancen (C01 Be Pool,670 It’s Rambo No. 5, 830 Salmon & Garfunkel, 690 Fred Said Red und 710 Dulce & Havanna), Preis: je ca. 2,49 Euro: Fast hätte ich die Nagellacke vergessen. Angeblich haben sie ein breiteres Bürstchen, was mir sehr entgegen kommt. Der taupige Fliederton spricht hier mich durchaus an.

Ich freue mich also schon auf Februar und werde berichten, falls einige Produkte meinen ersten Eindruck bestätigen.

Tatort: Tödliche Häppchen (SWR)

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Der erste Tatort des Jahres war zwar unappetitlich, aber gleichzeitig leichte Kost. Die Kommissare Lena Odenthal und Mario Kopper befassen sich in diesem Film mit einem Mord in einer großen Fleischfabrik. Eine unbequeme Mitarbeiterin hatte Filmmaterial über illegal weiter verarbeitete Schlachtabfälle gesammelt und so war es recht voraussehbar, dass der Fall trotz einiger einfacher Nebenhandlungen dort gelöst werden würde. Das Duo Odenthal und Kopper gefällt mir eigentlich immer, ihre Charaktere wirken lebensecht und sympathisch. Dafür waren einige Nebenfiguren vereinfacht skizziert und einzelne Schauspieler wirkten überfordert, z.B. die neue Lebensgefährtin des Exmannes.

Inhaltlich passte dieser Film zeitlich für mich sehr gut, ich überlege schon seit längerer Zeit meine Ernährung umzustellen und hatte mir an Neujahr vorgenommen, in diesem Jahr deutlich weniger Fleisch zu essen und es bei einem regionalen Metzger zu kaufen, der selbst schlachtet und die Tiere aus der näheren Umgebung bezieht. Tödliche Häppchen liefert da weitere Motivation in Form von abschreckenden Bildern. Sonst ist dieser Tatort zwar gefällig, aber vorhersehbar und vergleichsweise unspektakulär. Wie immer kann man sich ihn noch eine Woche lang in der ARD Mediathek ansehen, wegen des Jugendschutzes immer von 20-6 Uhr.

Look Silvester 2011

Mein Silvesterlook 2011

  • Kleid von H&M, Gürtel von Pieces; dazu hatte ich eine dunkle Strumpfhose sowie schmale Boots an.
  • Augenmakeup: Artdeco Eyeshadow Base, auf dem Lid Essence Love me Tender Kajal als Base für den Catrice C’mon Chameleon Lidschatten, der ist über die Lidfalte hinaus aufgetragen. Im äußeren Augenwinkel Manhattan Carbon, im inneren Augenwinkel sowie unter dem Brauenbogen Essence Liquid Highlighter Cristalliced, Wimperntusche Rival de Loop Ultimate Volume, Lidstrich: schwarzer Geleyeliner von Catrice. Abends hatte ich für noch mehr Drama falsche Wimpern von Primark angeklebt, das habe ich aber leider vergessen zu fotografieren.
  • Auf den Nägeln trage ich Black Pearl von P2 aus der Black Deluxe LE.

†Meine Beautysünden 2011† — Ich gelobe Besserung!

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Inspiriert von Blair Fowlers Videos werde ich hier meine Beautysünden beichten und daraus einige Neujahrsvorsätze ableiten. In einem Monat und in einem Jahr werde ich dann noch einmal berichten, ob ich mich wirklich daran halte…

1. Trägheit

Mir ist eigentlich bewusst, wie wichtig Sonnenschutz ist, um Falten und vor allem Hautkrebs vorzubeugen. Trotzdem greife ich nur im Hochsommer zur Sonnencreme. Außer Faulheit gibt es für mein Versäumnis noch einen weiteren Grund: meine unreine Haut reagiert sehr zickig auf alle Sonnencremes, die ich bisher getestet habe. Ich nehme mir also vor, mich auf die Suche nach einem Produkt zu begeben, bei dem ich mir keine Gedanken über Pickel machen muss.

2. Völlerei

Anstatt viele billige Makeupprodukte zu kaufen, mit denen ich doch nicht hundertprozentig zufrieden bin, sollte ich im nächsten Jahr auf Qualität setzen. Dann hätte ich auch weniger Produkte im Regal herumstehen und somit einen besseren Überblick…

3. Neid

Leider bin ich mit meiner natürlichen Haarstruktur unzufrieden, beneide Mädels mit glänzenden, glatten Haaren oder voluminösen Locken und malträtiere meine Haare entsprechend mit Lockenstab, Glätteisen und Stylingprodukten. Meine luftgetrockneten, unbehandelten Haare sind wirklich nicht sehr ansehnlich, deshalb nehme ich mir hiermit vor, öfter Flechtfrisuren, einen Zopf oder einen Dutt zu machen.

4. Wollust

Ich lese gerne Beautyblogs oder sehe mir Empfehlungen auf Youtube an, aber bloß weil ein Produkt gehypt wird, muss ich es nicht kaufen. Ich besitze bereits mehrere Highlighter, warum also musste ich bei der Essence LE schon wieder zugreifen??? Damit ist 2012 Schluss! Erst einmal wird das aufgebraucht, das ich schon habe.

5. Faulheit

Meine Beine haben heute morgen schon wieder ein paar Kratzer davongetragen, weil ich einfach keinen Rasierschaum nehme. Das liegt zum einen an meiner morgendlichen Hektik (vielleicht mal 5 Minuten eher aufstehen??) aber auch an meinem Unwillen, regelmäßig noch mehr Geld für meine Routine zu investieren. Jetzt habe ich aber auf einem Beautyblog gelesen, dass man auch Spülung als Rasierschaumersatz einsetzen kann. Nach meiner Umstellung auf silikonfreie Haarpflegeprodukte habe ich noch einiges an Spülungen im Bad herumstehen, damit hätten die auch einen neuen Zweck.

6. Geiz

Meine Gesichtspflege ist mir sehr wichtig, dafür vernachlässige ich aber Hals und Dekollete. Am Hals zeigen sich neuerdings sogar Falten, ist das mit 25 normal??? Ab sofort werde ich die Alterra Granatapfel Creme, die für mein Gesicht ohnehin zu reichhaltig ist, hier einsetzen.

7. Eitelkeit

Wie schon gesagt, ich bin irgendwie morgens immer spät dran. Das erste, dass ich aus meiner Beautyroutine streiche, ist grundsätzlich das Eincremen mit Bodylotion. 2012 werde ich eher auf Lidschatten, Bronzer, Rouge und Highlighter verzichten und dafür meine Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen.

♔Jahresfavoriten 2011 — Beauty♔

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In diesem Jahr habe ich viele tolle Neuentdeckungen gemacht, bin aber auch einigen Klassikern treugeblieben. Mir persönlich sind Pflegeprodukte etwas wichtiger als Makeup, deshalb beginne ich hiermit:

1. Pflege

a) Gesicht:

Im Sommer konnte das Vichy Normaderm Reinigungsgel in Kombination mit dem passenden Reinigungsfluid meine Haut gut aufklären. Im Winter ist diese Reihe wie auch das großartige AOK Pfirsichhaut Fluid allerdings zu trocken für meine Mischhaut. Ein bis zweimal in der Woche kamen das AOK Sex-a-Peel  und die Luvos Heilerdemaske zum Einsatz, die meine Akne zusätzlich im Schach halten. Mitunter habe ich mir auch die Garnier Hautklar Thermo-Antipickelmaske gegönnt. Die Alverde Augencreme Augentrost hat das ganze Jahr über einen tollen Job gemacht und meine trockenen Lippen beruhigt immer noch am besten die Wund- und Heilsalbe von Bepanthen.

b) Körper

Hier wird es bedeutend kürzer, gerade morgens muss es für mich einfach fix gehen… Der Dove Beauty Bar ist mein treuer Begleiter; wenn ich mal Duschgel geschenkt bekomme, benutze ich es zwar, aber ich könnte im Prinzip völlig darauf verzichten. Gilette Venus ist einfach der gründlichste Rasierer und fürs Peeling genügt mir ein günstiger Peelinghandschuh. Im Sommer pflegt die CD Feuchtigkeitscreme Wasserlilie, im Winter setze ich eher auf Körperbutter, am liebsten auf die Balea Bodybutter Kakao.

2. Make-up

Zunächst möchte ich auf meinen Post zu meinen Drogeriefavoriten verweisen, dort findet Swatches und Beschreibungen vieler Lieblingsprodukte.

Gerade beim Make-up habe ich in diesem Jahr fröhlich herumexperimentiert, das ganze Jahr lang bin ich eigentlich nur meiner Wimperntusche treu geblieben, der Artdeco All-in-One Mascara. Von Artdeco stammt auch meine liebste Eyeshadow Base. Bei Concealer und Foundation habe ich je nach Bräunungsgrad gewechselt, schließlich sollten diese Produkte zum Hautton passen. Gegen Augenringe setze ich insgesamt am liebsten L’Oreal Touche Magique ein, gegen Pickel und Narben Cremeconcealer, zuletzt vor allem Manhattan 2in1 Concealer. Für besondere Anlässe habe ich die stark deckende Vichy Dermablend Foundation genommen, insgesamt habe ich aber seltener Foundation und vermehrt getönte Tagescreme verwendet, z.B. von Nivea, hier bin ich aber noch auf der Suche nach DEM Produkt für mich. Mein absolutes Lieblings-Makeupprodukt des Jahres dürfte der Highlighter Fairy Dust  aus der Catrice Floralista LE sein, hoffentlich bringt Catrice einen ähnlichen subtilen Highlighter ins Standardsortiment. Von Catrice sind auch meine Lieblingslidschatten in diesem Jahr: C’mon Chameleon und My First Copperware Party. Mein liebstes Blush ist mir leider gestern heruntergefallen und hatte damit eine Lebensdauer von ziemlich genau einem Jahr: BeYu Nr. 270 Lachs, gut dass ich es zumindest fast täglich genutzt habe. Das war es auch schon, natürlich habe ich noch vieles vieles mehr verwendet, aber ich habe hier bewusst reduziert, um nicht auf einen seitenlangen Eintrag zu kommen.

3. Düfte

Meine Duftsammlung wächst und wächst, aber meistens benutze ich für einen bestimmten Zeitraum doch nur ein oder zwei Parfüms. Den letzten Winter über hat mich vor allem abends Dolce&Gabbana The One begleitet, tagsüber eher Armani Emporio She, im Frühling und Sommer hingegen DKNY Be Delicious. Seit  Herbstbeginn setze ich vermehrt auf Versace Versense und Valentino Rock’n Rose.