Kurzfilm für Bücherfreunde

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Ein guter Freund hat mir einen Link zu diesem Kurzfilm geschickt, in den ich mich als Leseratte sofort verliebt habe…

Es handelt sich um einen kurzen, animierten Stummfilm, der die Liebe für Bücher und deren Gegenliebe thematisiert. Eigentlich ist es als App eine interaktive Erzählerfahrung, leider kann ich hier nur das Video zeigen.

Kauftipp: MaxFactor False Lash Effect Fusion Mascara bei Rossmann

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Bei Rossmann gibt es ja zurzeit 20% auf alle Kosmetik der Marke MaxFactor und so habe ich mich endlich dazu durchgerungen, mir eine neue Mascara zu kaufen und zwar eine, von der ich schon viel Gutes gehört hatte: False Lash Effect Fusion. Ich habe nicht zuletzt zugegriffen, weil es dazu ein kleines Goodie gab; das stelle ich am Ende natürlich auch noch kurz vor.

Ich entschulige mich für die schlechte Bildqualität, die Verpackung ist eigentlich Violett...

Das sagt der Hersteller:

False Lash Effect Fusion Mascara:
Für 100% glamouröse Wimpern!

Das Geheimnis ist die Kombination aus der speziellen XXL-Bürste und der innovativen Formulierung mit Nylonfasern, die die Wimpern verlängern.

Besonders die kosmetischen Eigenschaften (Volumen, Länge, Schwung, Trennung, etc.) der Mascara konnten die 200 Testerinnen überzeugen.

Die extrem dicke Bürste sorgt für Ultra-Volumen und Mega-Schwung.
Die Nylonfasern in der Formulierung verlängern die Wimpern bis in die feinsten Spitzen!

Die Versprechen sind letztenendes immer die gleichen, man muss aber dazu sagen, dass diese Wimperntusche bei Stiftung Warentest mit der Note „gut“ abgeschnitten hat („sehr gut“ wurde nicht vergeben). Ansonsten kann ich nur von meinem persönlichen Eindruck berichten, der natürlich von meinem ‚Ausgangsmaterial‘ und meinem Wunschergebnis abhängt. Hier erstmal Tragebilder:

Maxfactor False Lash Effect Fusion Mascara

oben: ungeschminkt, mittig: ein mal, unten: zwei mal aufgetragen

Meine Wimpern sind von Natur aus geschwungen und einigermaßen lang. Von einer Mascara wünsche ich mir tiefschwarze Farbe, Volumen und Länge, aber kein zu extremes Ergebnis. Wie man auf den — leider nicht sehr gelungenen — Tagebildern hoffentlich erkennen kann, sorgt die Wimperntusche genau dafür. Sie lässt sich auch schichten ohne arg zu verklumpen und — was mir besonders gefällt — die Wimpern fühlen sich selbst mit mehreren Schichten Auftrag nicht so hart an. Sie ist nicht zu trocken und hat ein großes Gummibürstchen. Einige haben sich darüber beschwert, aber ich hatte bisher keine Probleme damit (und ich habe zwei linke Hände!). Ich würde sie also guten Gewissens weiterempfehlen, sie stößt aber meine Lieblingsmascara, Artdeco All in One, nicht vom All-Time-Favoritenthron.

Nun zum Goodie, das es ohne Aufpreis dazu gab: Den Smoky Eye Effect Eyeshadow in Onyx Smoke. Damit hat man einen schwarzen und einen weißen Cremelidschatten in Stiftform, mit dem man angeblich problemlos einen Smokey Eye Look kreieren kann. Leider kann ich das so nicht bestätigen, denn gerade das Schwarz creast leider in der Lidfalte, schade! Insgesamt bin ich mit der dunklen Farbe weniger zufrieden, denn sie ist hart und kratzig im Auftrag. Das Weiß lässt sich einfacher verteilen und funktioniert auf dem beweglichen Lid gut als Base. Ich kann mir vorstellen, dass sich mit diesen beiden Farben ein gutes Sixties-AMU zaubern lässt, soll ich mich daran mal versuchen? Zum Schluss die Swatches:

Maxfactor Smoky Eye Effect Eyeshadow Onyx

die Lidschatten sind -- wie man sehen kann -- recht glitzrig

Habt ihr Erfahrungen mit dieser Mascara oder dem Lidschattenstift? Könnt ihr euch vorstellen sie zu kaufen?

New York Fashion Week: live dabei sein über Youtube

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Dieses Jahr bietet Youtube uns Tickets für die Frontrow einiger großer Schauen in New York — auf unserem Sofa! Der Kanal heißt liverunway und sofern ich Zeit habe, werde ich mir vieles anschauen. Besonders reizen mich persönlich Diane von Fürstenberg, Charlotte Ronson sowie Badgley Mischka. Hier die Übersicht der Shows:

Am 9. Februar geht es los, werdet ihr dabei sein? Welche Designer interessieren euch?

Drogeriekosmetik im Sale: ein Sammelhaul

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Oh du wunderbare Zeit der Sortimentsumstellungen… Man kann sich nicht nur auf schöne Neuheiten freuen, sondern auch manche der Produkte, die gnadenlos aussortiert wurden, zum Schnäppchenpreis ergattern. Entsprechend hat sich bei mir etwas angesammelt…

Auf diesem kleinen Übersichtsfoto sind man noch eine Avene Foundation, der ich noch eine Review widmen möchte, einen Fabiani Pinsel, den ich schon unter meine Januarflops gefasst habe, sowie den H&M Bronzer, der zu meinen Januarfavoriten gehört (hier). Jetzt soll es aber um den Ausverkauf gehen:

  • Bei Kaufhof gab es noch Lidschatten der 50s Girls Reloaded LEfür je 95 Cent. Da ich viel Gutes darüber gelesen hatte, habe ich zugeschlagen und es nicht bereut! Die Pigmentierung ist (abgesehen von dem weißen) sehr schön und man kann gut mit ihnen arbeiten.

    links: 03 Come on Board, Captain!, rechts: 02 Love me Tender

  • Am meisten hat mich natürlich das Catricesortiment interessiert, leider war das bei Ihr Platz schon ziemlich geplündert. Von den übriggebliebenen Schnäppchen haben mich nur noch ein Monolidschatten sowie ein Quad interessiert. Die Pigmentierung des Monos und des lilanen Tons im Quad ist okay, mit den restlichen muss ich leider ein bisschen kämpfen.

    Lidschatten 250 "Swimming with Dolphins", Quad 010 "The Season's Must Have"

  • In meine nächste Errungenschaft bin ich ein bisschen verliebt: Es ist die Lidschattenpalette aus der Essence Legends of the Sky LE. Die Lidschatten sind zwar nicht so stark pigmentiert, aber lassen sich gut verarbeiten. Gerade die neutralen Farben gefallen mir sehr gut und kommen oft zum Einsatz.

    Essence Legends of the Sky Palette 01 "From Zero to Hero"

  • Für 95 Cent war auch der lilane Geleyeliner aus dem Essence Sortiment zu haben. Auch damit lässt sich gut arbeiten und er hält bombenfest.

    Essence Eyeliner 03 Berlin Rocks

  • Von den heruntergesetzten Nagellacken habe ich mir 5 Stück mitgenommen. Mein Favorit ist eindeutig das Vintage-Rostrot. Die restlichen Lacke sind etwas schimmrig, das hatte ich in der Flasche nicht so gesehen.

    Essence Colour & Go: 56 Got a Secret, 82 Rich & Pretty, 62 Reach Peach, 66 Shiny Godness, 50 Irreplaceable

Was sagt ihr zu meiner Ausbeute? Habt ihr euch auch etwas mitgenommen oder habt ihr das noch vor?

Tatort: Kein Entkommen (ORF)

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Wenn ich richtig mitgezählt habe, waren es gestern abend 15 Tote, das dürfte ein Tatortrekord sein. Doch „Kein Entkommen“ lebt nicht von Effekthascherei durch Gewalteskalation, der Film beginnt sogar recht gemächlich. Kommissar Eisner liegt mit Grippe im Bett, als ihn der Anruf ereilt, dass ein Student bei seinem Nebenjob als Wäschereifahrer erschossen wurde.

Schnell wird klar, dass die Kugel eigentlich für Fahrer Josef Müller bestimmt war, mit dessen spektakulärer Flucht in Schlafanzugshose der Tatort plötzlich Fahrt aufnimmt. Das Tempo ist von jetzt an rasend schnell: Josef Müller heißt eigentlich Mirko Gradic und ist ehemaliger serbischer Kriegsverbrecher. Damit seiner Frau und seinem Sohn Polizeischutz gewährt werden, gibt er bereitwillig ein Notizbuch heraus, in dem er viele Gräueltaten, Namen der Täter und Orte von Massengräbern verzeichnet hat. Doch als Verräter wird er weiter gnadenlos von seinen ehemaligen Kameraden gejagt und so geschickt er sich auch wehrt, immer mehr Polizisten und andere Beteiligte müssen sterben.

Das Bild, das hier von den serbischen Immigranten gezeigt wird, ist ein düsteres. Die Jugend wird als gewalttätig und fanatisch dargestellt, der Konflikt scheint den Auswanderern in ihre neue Heimat zu folgen, ob sie es wollen oder nicht. Der Balkankrieg mag offiziell schon lange vorüber sein, doch die Konsequenzen sind für die Beteiligten noch heute spürbar. Dem schwierigen Thema wird dieser Tatort gerecht, indem er auf die gewohnte Auflösung mit Happy End verzichtet. Für den Zuschauer mag das offene Ende unbefriedigend sein, aber ich wüsste keine glaubwürdige, bessere Alternative.

(c) rbb/ORF/Peter Domenigg

„Kein Entkommen“ zeichnet sich für mich persönlich außerdem dadurch aus, dass es sich um den allerersten Wiener Tatort handelt, in dem mich Kommissar Eisners wie immer mürrische Art nicht gestört hat. Im Zusammenspiel mit seiner emotionalen Assistentin Bibi Fellner (Adele Neuhauser) wirkt seine Misanthropie fast als stimmiger Gegenpol, die beiden überzeugen immer mehr als Ermittlerteam der österreichischen Hauptstadt. Also: bitte ansehen! Gerne bis nächsten Sonntag in der –> ARD-Mediathek

Christina Perri: Sound und Style

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Mir gefällt das Album lovestrong. von Christina Perri, die ja in Europa mit der Ballade „Jar of Hearts“ und ihren Tracks aus dem Twilight Film bekannt geworden ist, sehr gut. Zu Twilight hatte ich mich ja hier schon geäußert, aber ich nehme es dieser jungen Künstlerin nicht übel, dass sie diese Filme für Publicity genutzt hat. Mein persönliches Lieblingslied hat damit allerdings nichts zu tun und das hat mir doch tatsächlich meine Mutter vorgestellt, es heißt „Bang Bang Bang“:

Da gerade junge, weibliche Stars immer wieder Modetrends starten oder beeinflussen, wollte ich mich hier mit ihrem Kleidungsstil befassen. Nachdem ich mir viele, viele Fotos angesehen habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Christina’s persönlicher Stil sehr lässig, einfach und ein wenig verrockt ist. Sie trägt sehr oft Jeans, Boots, Streifenshirts und Nietenarmbänder, nichts wirtklich Ungewöhnliches.

(c) Christina Perri

Vor allem der Armreif gefällt mir...

Auf dem roten Teppich und auf der Bühne sieht das etwas anders aus, hier sieht man sie oft in sehr mädchenhaften Kleidern. Diese sind oft tailliert, unten ausgestellt und aus feineren Materialien wie beispielsweise Spitze oder leichten, hellen Stoffen, also durchaus ‚girly‘. Mit ihren vielen Tattoos, der breiten blonden Strähne und DocMartens kombiniert wirkt das Ganze dennoch rockig, es erinnert mich entfernt an Avril Lavigne.

Ein glitzeriges Bühnenoutfit

Auch wenn ihr Stil nicht völlig neu und revolutionär ist, gefällt er mir doch ganz gut. Christina wirkt eigentlich nie zu zurechtgemacht und verkleidet. Wie findet ihr sie — musikalisch und modisch?

Neue P2 LE: Spring Please!

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Im letzten Jahr habe ich eine meiner Lieblingsmarken, nämlich P2, weitgehend ignoriert. Viele LEs haben mich weder optisch, noch thematisch, noch von den Produkten her angesprochen. Deshalb freu ich mich umso mehr auf die große Frühjahrs-LE, die ab Mitte Februar in ausgewählten dm-Märkten erhältlich sein soll.

Auf den ersten Blick sieht das Angebot doch attraktiv aus! Von den folgenden Produkten konnte durchaus einiges in meinem Einkaufsbeutel landen:

Spring please! bloomy nail polish
010 nude rose | 020 wild lily | 030 green tulip | 040 pink hyacinth  | 5ml: € 1,95
Die Farben sind eher dezent gehalten, etwas pastellig, aber immer noch spannend! Nude Rose entspricht am ehesten meinem Beuteschema.

Spring please! first sunlight blush
Das federleichte, mattierende und mit Biomineralien angereicherte Blush zaubert einen leuchtenden Schimmer auf die Wangenknochen und verleiht einen frischen und strahlenden Teint.
010 a touch of rose | 020 a touch of amber  | 5g: € 2,65
Da ich auf der Suche nach einem rosanen Rouge bin, könnte A Touch of Rose durchaus in meine Schminksammlung wandern! Die P2 Blushes der letzten LEs haben ja viel positives Feedback bekommen, deshalb bin ich sehr neugierig.

Spring please! correcting + illuminating powder pearls
Die kleinen Puderperlen in 4 Nuancen mildern Rötungen, kaschieren Schatten und verleihen dem Teint Frische und Brillanz. Am besten mit dem spring please! tulip blossom kabuki auftragen.
010 spring awakening  | 15g: € 3,45
Eins der spannendsten Produkte dieser Kollektion; sollte es glitzerfrei sein, darf es mit, sonst habe ich dafür keine Verwendung.

Spring please! tulip blossom kabuki
Mit diesem superweichen Puderpinsel wird dein Teint das ganze Jahr perfekt. Ideal für die Spring please! correcting + illuminating powder pearls!
Kabuki | € 3,45
Man muss ihn sich ansehen, um herauszufinden, ob er genug Widerstand hat, dennoch weich ist und ob er Haare verliert.

Spring please! soft sugar lips! lip peeling
Feine Zuckerkristalle befreien die Lippen sanft von Hautschüppchen und machen sie wieder glatt und zart. Sheabutter und Panthenol pflegen die Lippen und spenden zusätzlich Feuchtigkeit. Mit angenehmem Mango-Aroma.
Lip Peeling | € 3,45
Eigentlich finde ich dieses Produkt überteuert, aber da ich auf der Suche nach einem Lippenpeeling bin und auf Mangoduft stehe, könnte ich durchaus schwach werden.

Spring please! expressive khol kajal
Der kegelförmige Kajal mit seiner weichen Textur eignet sich besonders gut zum Betonen der zarten Lidränder.
010 intense black | 020 deep grey | € 2,75
Die Form erinnert mich an den gehypten Lakshmi Kajal; eigentlich kann ich mir nicht vorstellen, wie man damit präzise arbeiten kann, aber ich bin durchaus neugierig.

Auf diese Produkte werde ich hingegen verzichten können:

Spring please! morning dew lipgloss
Sanfter Glanz und ein Hauch von Farbe vereint in einer angenehm leichten Gloss-Textur.
010 toffee glow | 020 peachy shine | 030 pink gleam | 6ml: € 2,45
P2 Lipglosse haben mich bisher nicht überzeugen können und meine Sammlung ist auch groß genug.

Spring please! duo eye shadow + highlighter
Mit dem innovativen 3in1 Applikator in nur 3 Schritten zum perfekten Augen-Make-up.
010 quite charming | 020 quite cute | 030 quite adorable | 3 x 1,5g: € 4,45
Der Applikator ist zwar witzig, aber unhandlich und auf diese Farben kann ich verzichten.

Spring please! duo eyebrow pencil
Der ultimative Augenbrauen-Stift für das perfekte Brauen-Make-up: Der Farbstift betont konturgenau, der Highlighterstift sorgt für einen optischen Lifting-Effekt.
010 wow brows | € 2,95
Ich bevorzuge Augenbrauenpuder; das wirkt meiner Meinung nach natürlicher.

Spring please! fields of flowers perfume
Zitronige Frische, süße Maiglöckchen und Vanille-Sorbet kombiniert zu einem blumig-fruchtigen Duftmix.
fields of flowers perfume | 10ml: € 3,75
Bisher habe ich noch kein Parfüm aus einer LE gekauft, die Qualität der Tester konnte mich nie überzeugen, dieses werde ich schon alleine wegen des Zitronenduftes liegenlassen.

Spring please! butterfly kiss necklace
Zauberhafte Kette mit türkisfarbenen Schmetterlingen, Länge insgesamt ca. 96 cm.
Kette | € 4,75
Nun ja, das ist wohl Geschmackssache. Ich könnte auf den billigen günstigen Schmuck in Kosmetik-LEs komplett verzichten, Schmetterlinge sind auch nicht mein Fall. Diese Sparte richtet sich aber sowieso an ein viel jüngeres Publikum, wenn es sich nicht verkaufen lassen würde, wäre es nicht bei den LEs dabei.

Gefällt euch die LE? Werdet ihr euch voraussichtlich etwas kaufen und wenn ja, was?

Das perfekte Model (Vox)

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Ich stehe dazu: ich liebe Mädelsabende vor dem Fernseher, dabei über die Figur/den Intellekt/die Frisur der wunderschönen Protagonistinnen zu lästern und sich nebenbei tütenweise Kartoffelchips reinzupfeifen. Vielleicht macht mich das zu einem schlechten Menschen, mein IQ fällt wahrscheinlich bei jeder Sendung um 10 Punkte, aber nichts macht so viel Spaß wie ab und an zu sündigen…

Sündigen war auch Thema des Fotoshoots (c) Vox / Carsten Sander

Für derartige Vorhaben eignen sich traditionell Formate wie Germany’s Next Topmodel oder Die Model WG perfekt, jetzt zieht Vox mit Das perfekte Model nach. Aber halt – angeblich soll es hier professionell zugehen, wie im echten Modebusiness, hart, aber nicht so gemein wie bei Heidi. Der Konkurrenzkampf soll vor allem zwischen den Jurorinnen Eva Padberg und Karolina Kurkova stattfinden, die sich als Coaches um jeweils 10 Kandidatinnen kümmern und natürlich die Gewinnerin in ihrem Team haben möchten (The Voice of Germany lässt grüßen).

Die Premiere am gestrigen Abend erinnerte aber doch stark an das erfolgreiche Next Topmodel Format. Weinerliche und absolut überflüssige Homestories, dann ab auf den Laufsteg und möglichst mit der Jury Salsa tanzen, soweit nichts Neues. Besonders bitter ist mir aufgestoßen, dass einige Kandidatinnen fast im Bohlenstil vorgeführt werden: wer nicht der Size Zero Norm entspricht, erntet abfällige Blicke der Jury und Kommentare zur Fehleinschätzung seines Modelpotentials. Extrem genervt hat mich auch die pikierte Reaktion der Jury, als einige Möchtegernmodels beim Völlerei-Shooting tatsächlich gegessen haben („Dir muss so schlecht sein…“). Es ist nur ESSEN!

Karolina Kurkova und Eva Padberg (c) Vox

Immerhin inszenieren sich die Modelvorbilder Eva und „KK“ nicht wie Heidi Klum als glamouröse Hollywoodstars, sondern fahren betont bodenständig auf Hollandrädern vor und haben zu einem gewissen Grad auch Geduld mit den Mädchen, das zeigt sich zum Beispiel, als eine 16-Jährige am zweiten Tag freiwillig abreist und Karolina ihr alles Gute wünscht und sagt „This job is not for everybody.“ Mir gefällt auch der Sprachmix, der zwar Karolinas mangelnden Deutschkenntnissen geschuldet ist, aber eigentlich das Modegeschäft auszeichnet (ich könnte allerdings auf die ständigen Voiceovers verzichten). Hoffentlich kommen bald auch internationale Aufträge, nicht nur Shootings in fremden Ländern für Otto oder Müllermilch. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass der Fokus auf klassischem Reality-TV und guter Quote liegt und weniger auf der Suche nach einem spektakulären Talent. Leider fehlt der unaufgeregten Sendung auch ein wenig Schwung, hoffentlich zieht das Tempo in den nächsten Folgen etwas an. Meine Chips und ich sind am nächsten Dienstag jedenfalls noch mal dabei.

Weitere Meinungen: Reni von Frag die Gurus hat die Sendung gefallen, Steven mag sie auch lieber als GNTM, der GNTM-Blog spricht schon von DpM, Yavi von Styleranking erklärt die Sendung hingegen für überflüssig.

Wie fandet ihr die erste Folge? Oder schaut ihr euch das gar nicht erst an?

Beauty Tops und Flops im Januar 2012

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Tops

  • AOK Pfirsichhaut Fluid: Diese Tagescreme habe ich den ganzen Sommer über geliebt. Im Herbst hatte ich mich auf die Suche nach einem reichhaltigeren Produkt begeben und war daran gescheitert, da ich aber seit Ende Dezember sanftere Reinigungsprodukte verwende, reicht das Fluid in der T-Zone völlig aus. In trockenen Partien setze ich bei Bedarf Nachtpflege ein.
  • Burt’s Bees Lipbalm: Meine Lippen haben im Winter sehr gelitten; Burt’s Bees Lipbalm hat hier Wunder bewirkt. Den speziellen Geruch nach Honig mag ich inzwischen auch sehr gern.
  • H&M Bronzer: für meine helle, leicht olivfarbene Haut ist das der beste Bronzer, den ich kenne. Er hat keinen Rot/Orangestich, ist sehr dezent, glitzert nicht und lässt sich gut verblenden. Damit ist er für mich perfekt!
  • Sulfoderm Puder: eine gute Freundin hat mir dieses Puder gegen unreine Haut empfohlen. Ob es nun wirklich gegen Unreinheiten hilft, mag ich nicht beurteilen, aber zumindest lässt es keine neuen entstehen. Es handelt sich um ein loses, sehr fein gemahlenes, transparentes Puder, deshalb sieht man damit nicht zugespachtelt aus. Ich nutze es um meine T-Zone etwas zu mattieren, was ich besonders daran mag ist, dass der Effekt nicht so drastisch ist.
  • Alverde Lidschatten Pinsel: Recht groß und weich, günstig und doch verliert er kaum Haare. Mit dem Echthaarpinsel lässt sich Lidschatten nicht nur sehr schnell und gleichmäßig auftragen, sondern auch leicht verblenden.
  • Sleek Storm Palette: beinhaltet alle Farben, die ich im Alltag brauche und noch einige dunklere Töne für den Abend. Alle Lidschatten sind gut pigmentiert und lassen sich schön verarbeiten. Wenn man viel Produkt auftragen möchte hat man zwar manchmal ein wenig Fallout, aber damit kann ich gut leben. In Kombination mit der Artdeco Base creasen sie auch nicht.

    Meine Lieblingstöne habe ich markiert, mit dem matten Schwarz ziehe ich fast immer meinen Lidstrich

  • Alterra Feuchtigkeitsshampoo und -spülung Granatapfel: Seit ich in der Haarpflege auf Silikone verzichte, sind meine Haare zwar weniger weich und etwas trocken, dafür brechen sie aber weniger selten ab, haben mehr Volumen und Locken und fühlen sich in den Längen besser an. Für Feuchtigkeit und Glanz sorgen diese günstigen Rossmann-Produkte. Ich möchte nicht mehr darauf verzichten!

Flops

  • Fabiani Puderpinsel: mein größter Flop des Monats. Bei der Menge an Haaren, die dieser Pinsel verliert, ist im Februar nur noch ein Stiel übrig. Über diesen Fehlkauf ärgere ich mich sehr, denn im Prinzip kann ich den Pinsel nur wegwerfen.
  • Rival der Loop Nagellack: Diese Nagellackfarbe ist so wunderschön, die Nägel sehen einfach dezent gepflegt aus und glänzen sehr edel. Leider dauert es ewig bis der Nagellack trocknet und man braucht vier! Schichten, damit er wirklich deckt. Bei den vielen Schichten ist der Lack dann so dick, dass er bei jeder Berührung eindrückt. Base- und Topcoat können das auch nicht retten. Ich bin auf der Suche nach einem ähnlichen Ton in besserer Qualität, konnte aber bisher leider nichts finden.
  • Catrice Ultimate Nudes Nagellack „Mona Lisa’s Smile“: Dieser Nagellack geht aus dem Standardsortiment und war deshalb reduziert. Ich kann ihn leider nicht weiterempfehlen, weil er zum einen nicht deckt, zum anderen ist er etwas glitzrig und lässt er sich nur schlecht entfernen. Leider ein weiterer Fehlkauf.
  • AS Sonnencreme Gesicht: diese Creme kann ich nicht grundsätzlich ‚entfehlen‘, denn meine Gesichtshaut ist wahnsinnig zickig und ich möchte hier ungern verallgemeinern. Ich bekomme davon leider Pickel, kann sie also im Gesicht nicht weiter verwenden.
  • Rival de Loop Ultimate Volume Fake Lashes Mascara: diese Mascara ist eigentlich nicht schlecht, sie kann nur mit meinen Lieblingen nicht mithalten und ist damit für mich ein Fehlkauf. Sie erzielt optisch einen ganz schönen Effekt, aber mich stört, dass sich die Wimpern damit so hart anfühlen. Für manche mag das sogar ein Vorteil sein, denn sie wird Schwung sehr gut halten, aber mir gefällt das Gefühl einfach nicht und da meine Wimpern von Natur aus geschwungen sind, hilft mir das nicht. Auch lässt sie sich nicht ganz unproblematisch entfernen, das nervt mich schnell. Aber bei Wimperntusche bin ich sehr anspruchsvoll, seit ich die Artdeco All in One entdeckt habe, deshalb ist das hier Meckern auf hohem Niveau und wer sie ausprobieren möchte, sollte das bitte trotzdem tun.

Tatort: Schmuggler — Klassisches vom Bodensee

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Manchmal habe ich nichts dagegen mich von einem klassischen „Whodunnit“ unterhalten zu lassen. Der Konstanzer Tatort bietet solide Krimiunterhaltung und erinnert mich damit an viele Familienfernsehabende in den 90ern.

Das Mordopfer ist von Beruf Zöllner, es geht um Schwarzgeld, Schmuggel und Korruption an der deutsch-schweizerischen Grenze. Als Zuschauer rätselt man bis zum Schluss mit, wer es denn nun gewesen sein kann. Eine gewisse Spannung vermittelt dieser Tatort also schon, dabei ist das Tempo allerdings eher gemächlich. Dafür sorgt vor allem Kommissarin Klara Blum, die sich weder von Geiselnahmen, noch von ihrem nörgelnden Kollegen Kai Perlmann (Sebastian Bezzel) oder ihrer leicht überdrehten neuen Assistentin aus der Ruhe bringen lässt. Schmuggler lebt auch von mitunter recht derbem Witz, zum Beispiel fassen sich die Ermittler versehentlich an die Bluse beziehungsweise in den Schritt als das Licht ausgeht und kommentieren das mit „Das war meine Waffe.“ Ich kann mich darüber amüsieren, tendiere aber auch grundsätzlich dazu, Tatortreihen, die ich schon lange verfolge und ‚kenne‘ vieles zu verzeihen. Fans des anspruchsvollen, subtilen Humors werden hier allerdings nicht unbedingt auf ihre Kosten kommen.

Für einen Wohlfühl-Krimiabend steht „Schmuggler“ noch eine Woche lang jeweils von 20 bis 6 Uhr in der ARD-Mediathek zur Verfügung.